Nanotechnologie: Safety, Risk & Regulation

02.09.2010 Neue Ausgabe des "umwelt"-Magazins zum Thema Nanotechnologien in der Schweiz
Neben den unbestrittenen Chancen birgt die gezielte Herstellung von Nanomaterialien und deren Manipulation Risiken, die heute noch nicht abschliessend bekannt sind. Die aktuelle Ausgabe von «umwelt» widmet sich dem Schwerpunkt Nanotechnologien und beleuchtet eine Reihe interessanter Perspektiven aus der Schweiz und darüber hinaus. » » »

25.08.2010 Letztes Wort zu Nano-Sonnencremes noch nicht gesprochen: Hautpenetration von Zink
Eine an der Macquarie Universität entwickelte Methode hat zum ersten Mal gezeigt, dass geringe Mengen Zink aus Sonnencremes durch die Haut absorbiert werden und in den menschlichen Körper gelangen. Allerdings versagt die Methode bei der Unterscheidung, ob das Zink als Nanopartikel vorliegt. » » »

25.08.2010 EPA will erstmals ein Produkt mit Nanosilber als Pestizid zulassen
Die US-Umweltschutzbehörde EPA will unter bestimmten Bedingungen die Registrierung eines Pestizid-Produkts auf der Basis von Nanosilber für zunächst vier Jahre gutheissen. Das Nano-Silber-Additiv für die Textilherstellung wird von der Schweizer Firma HeiQ hergestellt und verhindert das Wachstum von geruchsbildenden Bakterien auf dem fertigen Textil. » » »

23.08.2010 ISO Technischer Report zur Klassifizierung und Kategorisierung von Nanomaterialien
ISO hat mit ISO/TR 11360:2010, "Nanotechnologies – Methodology for the classification and categorization of nanomaterials" einen neuen technischen Report für eine global harmonisierte Methodik bei der Klassifizierung von Nanomaterialien publiziert. » » »

09.08.2010 Zinkoxid als UV-Filter gemäss BfR gesundheitlich unbedenklich
Mikrofeine ZnO-Partikel (>100 nm), die in Sonnenschutzmitteln verwendet werden, enthalten meist nanoskalige Primärpartikel von etwa 20-60 nm, die zusätzlich beschichtet sind. Im Gegensatz zur EU ist in Deutschland per Übergangsregelung die Verwendung von beschichtetem mikrofeinen Zinkoxid als UV-Filter in kosmetischen Mitteln bis am 31. Dezember 2010 gestattet, und die Verlängerung der Zulassung wurde beantragt. Das BfR vertritt die Auffassung, dass mikrofeines Zinkoxid ohne gesundheitliche Bedenken weiterhin als UV-Filter verwendet werden kann. » » »

02.08.2010 Geplante "Significant New Use Rule" für mehrwandige Kohlenstoff-Nanoröhrchen: Wiederaufnahme der Kommentarperiode
Am 28. Juli 2010 hat die U.S. Umweltschutzbehörde (EPA) im Amtsbulletin angekündigt, dass Stellungnahmen zu einer geplanten Significant New Use Rule (SNUR) für ein bestimmtes mehrwandiges Kohlenstoff-Nanoröhrchen nun wieder entgegengenommen werden. Zuvor war die SNUR wegen inhaltlichen Unklarheiten von der EPA ergänzt worden. » » »

02.08.2010 VdL-Richtlinie zum Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz
Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) hat eine Richtlinie zum Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz veröffentlicht. Die Mitglieder sollen zum verantwortungsvollen Umgang mit nanoskaligen Materialien angeleitet werden. » » »

02.08.2010 Erneuter "Nano"-Produktrückzug bringt Sicherheitsdaten und Eigenverantwortung der Hersteller wieder auf die Agenda
2006 wurde das vermeintliche Nano-Versiegelungsprodukt Magic Nano nach über 100 Vergiftungsfällen vom Markt genommen. Mehr als 4 Jahre später haben die dänischen Behörden den Marktrückzug eines ähnlichen Versiegelungs-Produkts namens NanoCover verfügt. Ein angemessenes Risiko-Management hätte dem Unternehmen viel Geld und die Rufschädigung ersparen können. » » »





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